FIFA Weltrangliste: Deutschland bleibt Erster

Auch in der November Ausgabe der FIFA-Weltrangliste ist Weltmeister Deutschland das Maß aller Dinge und führt weiterhin vor Argentinien und Kolumbien die Tabelle an. Überhaupt verbesserten sich nur die europäischen und afrikanischen Teams, da diese Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft und den Afrika Cup austrugen. Die Nationalmannschaften vom amerikanischen Kontinent spielten dagegen nur Freundschaftsspiele, die in ihrer Gewichtung jedoch geringer ausfallen. Den größten Sprung machten die Färöer Inseln und auch San Marino ist erstmals seit 2008 nicht mehr Weltranglisten-Letzter.

In der neuesten veröffentlichten FIFA-Weltrangliste für den Monat November wird die deutsche Nationalmannschaft mit 1.725 Punkten weiterhin auf dem 1. Platz geführt. Durch den 1:0-Erfolg über Europameister Spanien konnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw seinen Vorsprung auf den WM-Finalgegner Argentinien auf 187 Punkte ausbauen. Die Albiceleste bleibt mit 1.538 Punkten vor Kolumbien (1.450 Punkte) Zweiter. Große Veränderungen gab es in den Top Ten fast gar nicht. Nur Portugal rückte um zwei Plätze auf Rang sieben vor, und Spanien, nun auf Platz neun liegend, konnten sich wegen ihrer Erfolge verbessern. In den Top 20 gab es dagegen schon größere Sprünge zu verzeichnen. So sprang England durch seine Erfolge in der Qualifikation für die EURO 2016 vom 20. auf den 13. Rang, Rumänien verbesserte sich dank seines Sieges gegen Nordirland hingegen vom 21. auf den 15. Platz und die Tschechische Republik kletterte von Platz 22 auf 17.

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FIFA Ranking: Färöer macht großen Sprung

Beachtet werden muss in der neuen Weltrangliste, dass nur die europäischen und afrikanischen Nationalmannschaften Qualifikationsspiele austrugen, während die Teams vom amerikanischen Kontinent nur in Freundschaftsspielen aktiv waren. Diese fließen allerdings mit einem geringeren Wert in die Berechnung mit ein. Auch EM-Gastgeber Frankreich trägt derzeit nur Freundschaftsspiele aus, da man als Ausrichter für die Europameisterschaft automatisch qualifiziert ist. Den größten Sprung in der FIFA Weltrangliste machte der Inselstaat Färöer, die sich dank ihres überraschenden 1:0-Sieges in der EM Qualifikation in Griechenland um satte 82 Positionen von 187 auf Platz 105 katapultierten. Den tiefsten Fall erlebten dagegen der Irak und Ägypten. Während das irakische Team 23 Ränge verlor, fiel Ägypten um 22 Plätze zurück.

San Marino gibt Rote Laterne ab

Doch auch in den Tiefen der FIFA Weltrangliste haben sich einige Veränderungen zugetragen. Im Mittelpunkt steht dabei San Marino. Der Fußballzwerg schaffte mit dem 0:0 gegen Estland in der EM Qualifikation den ersten Punktgewinn in einem Pflichtspiel und verbesserte sich sofort um 28 Plätze auf Rang 180. Neues Schlusslicht ist dadurch das südasiatische Königreich Bhutan, das derzeit ohne einen einzigen Punkt im Ranking geführt wird. Als schwächstes europäisches Team wird Andorra auf Platz 201 geführt.

Bei den Frauen liegt die deutsche Nationalmannschaft übrigens knapp hinter den USA auf Platz 2, dahinter vervollständigen Japan, Frankreich und Schweden die Top 5.

Auf der offiziellen FIFA Homepage könnt ihr die vollständige Weltrangliste der Männer und Frauen einsehen.

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