Nach EM 2016: Wird Löw neuer Bayern-Trainer?

Wird Joachim Löw in naher Zukunft neuer Trainer beim FC Bayern München? In der Vergangenheit wurde schon öfters über dieses Szenario spekuliert, welches nach der EM 2016 durchaus Realität werden könnte. Vorausgesetzt Pep Guardiola wird seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister nicht verlängern. Auch wenn die Bayern-Bosse den spanischen Erfolgstrainer gerne langfristig halten wollen, ist Guardiolas Zukunft weiter offen. Neben Löw bringt Experte Lothar Matthäus noch drei weitere Kandidaten als potentielle Bayern-Trainer ins Gespräch. Einmal Bundesliga und zwei Spitzenkandidaten aus dem Ausland.

löw

Der Vertrag von Pep Guardiola beim FC Bayern München läuft im Sommer 2016 aus. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Süddeutschen den Kontrakt mit dem Spanier mit Kusshand verlängern wollen, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Guardiola nach Vertragsende eine andere sportliche Herausforderung sucht. So übt nach wie vor die Premier League einen hohen Reiz auf den 44-Jährigen aus und zudem ist er auch als Nationaltrainer Katars im Gespräch, die er zur Heim-WM 2022 betreuen könnte. Doch was passiert, wenn Guardiola die Bayern im Sommer 2016 verlassen wird? Wer wird sein Nachfolger?

Mit dieser Fragestellung hat sich nun Lothar Matthäus eingehend beschäftigt und kam dabei zu folgendem Entschluss. Ein ganz heißer Kandidat könnte laut Matthäus Bundestrainer Joachim Löw sein.

Matthäus: Der Name Löw muss auf der Bayern-Agenda stehen

Lothar Matthäus glaubt, dass Bayern im Fall des Falles an Joachim Löw denken muss – oder an zwei Kandidaten aus dem Ausland. „Falls Jogi Löw nach der EM 2016 eine neue Herausforderung sucht, muss sein Name auf der Agenda des FC Bayern stehen“, so der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für die „Sport Bild“. Löw als Bayern-Trainer? Grundsätzlich ein vorstellbares Szenario, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt nur wilde Spekulation. Schließlich ist für den Branchenprimus des deutschen Fußballs der Bundestrainer immer interessant. Zudem hatte Löw immer mal wieder angedeutet, dass er die tägliche Arbeit als Vereinstrainer vermisst und in München würde er auf zahlreiche bekannte Gesichter und Spieler der DFB-Auswahl treffen. Löw wäre laut Matthäus auch deswegen ein geeigneter Kandidat, weil er „sowohl nationale Wurzeln wie internationale Titelerfahrung mitbringt“.

Doch zuletzt war Jogi Löw 2003/04 bei Austria Wien als Vereinstrainer tätig, was schon viele, viele Jahre zurückliegt. Und nichtsdestotrotz ist und bleibt Guardiola die 1A-Lösung für die Bayern. Löw könnte hingegen seine Zukunft beim DFB vom Abschneiden der deutschen Auswahl bei der EM 2016 in Frankreich abhängig machen. Grundsätzlich kann aber nichts ausgeschlossen werden!

Matthäus bringt auch Mourinho, Ancelotti und Klopp ins Spiel

Neben Löw wären nach Meinung von Matthäus ansonsten noch Jose Mourinho (FC Chelsea) und Carlo Ancelotti (Real Madrid) als Ideallösungen aus dem Ausland zu nennen. Schließlich muss es sich beim Guardiola-Nachfolger um ein „Alpha-Tier“ handeln, „das internationale Erfolge vorzuweisen hat“. Mourinho und Ancelotti sind renommierte Trainer, die beide schon die Champions League gewonnen haben. Sollten sie 2016 auf dem Markt sein, wären sie wohl die Top-Kandidaten. Und angesichts der finanziellen Rahmenbedingen des FC Bayern sowie der Attraktivität der Bundesliga hält Matthäus eine Zusammenarbeit mit einem der beiden Trainer durchaus für möglich.

Aus der Bundesliga sei hingegen BVB-Trainer Jürgen Klopp die „Lösung Nummer eins“, falls dieser denn bis dahin bei Borussia Dortmund aufhören sollte. Aber Klopp könnte man sich zugleich auch gut als neuen Bundestrainer vorstellen.

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