Niederlande: Torjäger Bost vor Debüt für Elftal

Bei Bas Dost ist seit der Rückrunde der Knoten geplatzt und der Stürmer vom VfL Wolfsburg trifft am laufenden Band. Seine beeindruckende Trefferserie und extremer Formanstieg ist auch Bondscoach Guus Hiddink nicht vorenthalten geblieben, der den Torjäger für die anstehenden Länderspiele Ende März in das vorläufige Aufgebot der Niederlande nominiert hat.

Bondscoach Guus Hiddink „Guus Hiddink“ von http://www.postproduktie.nl. Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia Commons.

Bondscoach Guus Hiddink „Guus Hiddink“ von http://www.postproduktie.nl. Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia Commons.

Seit dem Bundesliga-Rückrundenstart hat Bas Dost elf Tore geschossen und sich somit nicht nur in der Torjägerliste mit nunmehr 13 Treffern hinter Alex Meier (Eintracht Frankfurt, 18 Tore) und Arjen Robben (Bayern München,17 Tore) auf den dritten Platz geballert, sondern auch in das Notizbuch von Guus Hiddink. Der Nationaltrainer der niederländischen Auswahl hat den 25-Jährigen für das wichtige Qualifikationsspiel für die EM 2016 gegen die Türkei am 28. März und das drei Tage später stattfindende Testspiel gegen Spanien in den vorläufigen Oranje-Kader berufen.

Van Persie und Huntelaar als Dost-Konkurrenten

Für Dost ist es das zweite Mal in seiner Karriere, dass er eine Einladung zur Nationalmannschaft bekommen hat, doch auf sein erstes Länderspiel musste der derzeit so formstarke Stürmer noch warten. Vielleicht reicht es diesmal und der Angreifer kann sein Debüt feiern. Ausreichend Argumente hat der Torjäger zumindest gesammelt.

Zu seinen Hauptkonkurrenten im Sturm bei den Niederländern zählen vor allem Torjäger Robin van Persie von Manchester United sowie Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04. Neben Dost und Huntelaar hat Bondscoach Hiddink auch noch Arjen Robben für die beiden Länderspiele nominiert. Zudem wurde auch der Ex-Bremer Eljero Elia vom FC Southampton vom Nationaltrainer berücksichtigt.

Oranje braucht Sieg gegen Türkei

Die Niederlande erwischte ähnlich wie Deutschland einen kleinen Fehlstart in die EM-Qualifikation und rangiert mit 6 Punkten nach vier Spieltagen lediglich auf dem 3. Platz. Angeführt wird die Gruppe A von Tschechien (12 Punkte) und Island (9). Mit einem Dreier gegen die Türkei will der WM-Dritte den Druck auf das Führungsduo weiter erhöhen, zumal sich die beiden Erstplatzierten am Ende direkt für die EM-Teilnahme in Frankreich qualifizieren. Der Dritte muss dagegen den Umweg über die Playoffs gehen. Gegner Türkei (4) steht dagegen mit dem Rücken an der Wand und muss in den Niederlanden unbedingt punkten, sonst rückt das EM-Ticket in immer größere Entfernung.

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