Thomas Müller traut sich DFB-Kapitänsamt zu

Schon in einer Woche werden die deutschen Nationalspieler erstmals seit der WM-Parade in Berlin wieder zusammenkommen. Anlass ist das Freundschaftsspiel gegen Argentinien in Stuttgart und vier Tage später das erste EM-Qualifikationsspiel gegen Schottland, welches in Dortmund über die Bühne geht. Spannend wird dabei auch zu beobachten sein, wer die deutsche Elf als Kapitän aufs Feld führt. Noch gibt es keinen Nachfolger für das Kapitänsamt des zurückgetretenen Philipp Lahm. Doch wie Thomas Müller nun verraten hat, könne er sich dies gut vorstellen, wenngleich er auch „nicht unbedingt scharf“ darauf sei.

Thomas Müller © Michael Kranewitter / Wikipedia

Thomas Müller © Michael Kranewitter / Wikipedia

Mit großer Spannung wird darüber diskutiert, wer am 3. September die deutsche Nationalmannschaft in Düsseldorf zum Freundschaftsspiel gegen Argentinien als Kapitän auf das Spielfeld führen wird, denn aller Voraussicht nach wird dieser Spieler es auch in der näheren Zukunft tun. Doch bislang hat sich Bundestrainer Jogi Löw aus dieser Diskussion herausgehalten und keine festen Aussagen von sich gegeben. Mit Blick auf die aussichtsreichsten Kandidaten wie Bastian Schweinsteiger oder Mats Hummels muss jedoch festgestellt werden, dass diese verletzt sind und ihr neues Amt gar nicht antreten könnten. Aber auch Thomas Müller hat sich schon einmal positioniert und klargestellt, wer für ihn als Spielführer in Frage käme: Einer seine Kollegen vom FC Bayern München.

DFB-Kapitän: Bayern-Spieler als Kandidaten

In erster Linie nannte Müller seinen Teamkameraden und bisherigen Vize-Kapitän Schweinsteiger sowie Weltklasse-Torwart Manuel Neuer. Beide seien in seinen Augen erfahrenen genug und wären als Kandidaten bestens geeignet. „Bastian war bisher Vize-Kapitän“, so Müller. „Mit Manuel haben wir zudem einen sehr erfahrenen Torwart, der nicht umsonst die Nummer eins der Welt ist. Da brauchen wir uns alle keine Gedanken machen.“

Zwar möchte sich Müller nicht selbst als Kandidat ins Spiel bringen, doch auf die Frage, ob er sich dieses bedeutsame Amt zutrauen würde, antwortete der Münchner Offensivspieler: „Zutrauen schon. Wobei ich nicht unbedingt scharf auf das Kapitänsamt bin. Ich brauche keine Binde, um positiv auf die Mannschaft einzuwirken.“

Müller: Offensivspieler selten als Kapitän

Aber Müller selbst weiß dass es andere Anwärter gibt als ihn: „Es ist auch eher selten, dass ein Offensivspieler Kapitän ist“, meinte Müller. Doch ganz richtig liegt er damit nicht, denn neben den Abwehrspielern Franz Beckenbauer, Oliver Kahn und Philipp Lahm trugen eher die Offensivspieler wie Fritz Walter, Uwe Seeler, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Oliver Bierhoff und Michael Ballack die DFB-Kapitänsbinde.

Neben den hoch gehandelten Münchnern Spielern Schweinsteiger und Neuer, werden auch dem Dortmunder Mats Hummels und Sami Khedira von Real Madrid sehr gute Chance eingeräumt Nachfolger von Philipp Lahm zu werden. Einen ersten Fingerzeig werden wir Anfang September bekommen.

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